Was du bei der Inspektion deiner PSAgA beachten musst

Was du bei der Inspektion deiner PSAgA beachten musst

Deine PSAgA kann in Notsituationen schnell zu einem echten Lebensretter werden. In unserem letzten Beitrag über die PSAgA haben wir für dich zusammengefasst, was du vor der Verwendung einer PSAgA unbedingt beachten solltest. Obwohl die Verwendung einer PSAgA dazu beitragen kann, die Zahl der Unfälle mit schwerem oder sogar tödlichem Ausgang deutlich zu verringern, birgt sie auch Risiken, derer du dir bewusst sein solltest. Vor allem die Abnutzung einzelner Teile kann schnell zu einem Sicherheitsrisiko werden. Die gute Nachricht ist, dass du dies verhindern kannst. Mehr dazu in diesem Beitrag.

 

Regelmäßige Inspektionen der PSAgA sind Pflicht

Die Überprüfung der PSAgA vor jedem Einsatz ist der erste wichtige Schritt, um ein Höchstmaß an Sicherheit bei Arbeiten in der Höhe zu gewährleisten. Diese Kontrolle kannst du leicht selbst durchführen. Einmal im Jahr musst du deine PSAgA außerdem von einem Sachverständigen überprüfen lassen. Das schreibt der Gesetzgeber vor. Bei dieser fachgerechten Inspektion wird die PSAgA auf äußere Schäden und auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft. Das kannst du entweder beim Hersteller deiner Sicherheitsausrüstung oder bei Scafom-rux durchführen lassen. Unsere Spezialisten sind dafür zertifiziert, sowohl deine PSAgA als auch deine Höhenrettungsgeräte fachgerecht zu überprüfen und das Prüfergebnis zu bescheinigen. Du kannst deine Sicherheitsausrüstung dafür einfach einschicken, oder unsere zertifizierten Prüfer führen die Inspektion direkt bei dir vor Ort durch. Das geht z. B. ganz bequem in Kombination mit einem unserer Fallschutztrainings, bei dem du gleichzeitig die jährliche PSAgA-Schulung deines Teams durchführen lassen kannst.

 

Was genau wird bei der jährlichen Überprüfung der PSAgA kontrolliert?

Die Überprüfung der PSAgA umfasst die folgenden Schritte:

1. Sichtprüfung auf äußere Beschädigungen
2. Funktionsprüfung
3. Überprüfung der Gültigkeitsdauer

Überschreitet deine PSAgA die Gültigkeitsdauer, wird es Zeit, in eine neue zu investieren. Die Nutzungsdauer ist z. B. bei Auffanggurten auf 10 Jahre begrenzt. Verbindungselemente müssen spätestens nach 8 Jahren ausgetauscht werden. Das liegt an den verarbeiteten Bestandteilen aus Kunststoff. Sorgen sie sonst dafür, dass deine Schutzausrüstung möglichst leicht ist, können sie mit der Zeit porös werden – ganz unabhängig davon, wie qualitativ hochwertig deine PSAgA ist.

Besteht deine PSAgA die jährliche Überprüfung durch einen Sachkundigen, erhältst du einen Beleg darüber. Dieser ist besonders wichtig, da du dein Equipment nur damit weiterverwenden darfst. Anhand der Seriennummer, die jeder Auffanggurt besitzt, kann das Prüfungsergebnis zudem stets dem richtigen Gurt zugeordnet werden. Die Prüfungsdaten inklusive des Belegs erhältst du nach Abschluss der Prüfung digital über unsere Prüfplattform. Dadurch sind nicht nur alle erforderlichen Nachweise für dich auch von unterwegs einfach abrufbar, sondern du wirst auch 4 Wochen vor Ablauf des letzten Prüfungsdatums per E-Mail an die Erneuerung der Überprüfung deiner PSAgA erinnert.

 

Überprüfung der Höhenrettungsausrüstung

Höhenrettungsgeräte müssen immer dann mitgeführt werden, wenn sich dies aus der Gefährdungsbeurteilung ergibt. Und auch sie müssen jährlich überprüft werden. Dabei kommen sie – zum Glück – nicht so häufig zum Einsatz wie die PSAgA. Deshalb unser Tipp: Höhenrettungsgeräte in Vakuumkoffern. Diese sind vor dem Öffnen des Koffers dauerhaft einsetzbar, ohne dass sie einer regelmäßigen Kontrolle durch einen Sachverständigen unterzogen werden müssen. Die jährliche Überprüfung auf Vollständigkeit kannst du zudem selbst oder eine von dir beauftragte Person durchführen.

Passende Höhenrettungsgeräte und Sicherheitsgurte findest du in unserer Zubehörübersicht. Für mehr Infos zur sicheren Arbeit in der Höhe, lies unseren Beitrag zum Thema hier.

 

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